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Als Huayna Capac, der Herrscher der Inkas, sein Ende nahen sieht und sein Vermächtnis ordnen will, stellt er fest, dass dies sehr schwierig sein wird, denn Atawallpa, sein unehelich geborener Sohn, ist offenbar nicht gewillt, den Thron Huascar, dem Halbbruder, zu überlassen. Zur selben Zeit dringen die spanischen Konquistadoren unter Führung des berühmt-berüchtigten Francisco Pizarro nach Südamerika vor, um Peru, das sagenhafte ,,EI Dorado", zu finden. Abenteuerlust und unbändige Goldgier sind dessen Triebfedern und raubend und mordend dringt die spanische Rotte immer weiter nach Süden vor. Als es zur entscheidenden Machtprobe zwischen den beiden Männern kommt, wird der letzte Inkaherrscher gefangen genommen und hingerichtet, obwohl das geforderte Lösegeld in riesigen Mengen bezahlt worden ist.
Das kulturell auf einer sehr hohen Stufe stehende Inkareich zerbricht unter den Schwertstreichen der spanischen Eroberer, die andererseits schließlich selbst dem "Fluch des lntip Churin" zum Opfer fallen.
Anhand der zarten Liebesgeschichte zwischen Cora Vayara und Manco Llautuc, die sich wie ein roter Faden durch die Handlung des Buches zieht, wird das Schicksal des letzten Herrschers der Inkas geschildert und verdeutlicht. Als sich die Visionen Atawallpas auf schreckliche Art und Weise erfüllen, müssen die spanischen Konquistadoren einsehen, dass ihnen das Gold der Inkas letztendlich kein Glück gebracht hat...

Gerd Frank: Der Fluch des Intip Churin, Paperback, 384 Seiten, mit Literatur-Verzeichnis und Glossar,
ISBN 978-3-86346-078-5, € 14,80

Auch als e-book erhältlich