Editorische Bemerkungen zu "Indianersommer" von Paul Quincy.

Der Autor der Reihe "William Turner", Uwe D. Minge, der diese maritim-historischen Romane unter dem Pseudonym Paul Quincy schrieb, ist vor Abschluss des vorliegenden Bandes leider verstorben. Seine Familie, seine Freunde und viele Leserinnen und Leser trauern um ihn.

Die ersten 6 Kapitel und der Großteil des Kapitels 7 stammen noch direkt von ihm, der Rest des Kapitel 7 und das Kapitel 8 wurden vom Verlag nach dem Verlauf der bisherigen Handlung und einigen Notizen zusammengestellt und niedergeschrieben.

Dabei bemerkten wir einmal mehr, wie komplex und kenntnisreich der Autor seine Texte anlegte und welches umfangreiche Quellenstudium dazu notwendig war. Wir denken, dass wir den Roman im Sinne des Autors abschließen konnten und die angelegten Handlungsstränge richtig und logisch zu Ende führen konnten. Beim aufmerksamen Lesen wird man jedoch bemerken, dass der Stil des Autors nicht ganz getroffen werden konnte und wir hoffen, dass Sie uns das nachsehen werden; den Stil eines so versierten Autors zu imitieren ist ein hoffnungsloses Unterfangen.

Wie wäre es in folgenden Bänden weiter gegangen? - Wie genau sich Uwe D. Minge das Zusammenleben von Lady Jane und William in London vorgestellt hat, wissen wir nicht. Sicher aber ist es, dass es nicht nur harmonisch verlaufen würde. William Turner sollte zu einem neuen Kommando nach Indien beordert werden. Die beiden Protagonisten Peter und Paul von Morin aus der gleichnamigen Reihe (die der Autor unter dem Pseudonym Ole Groothus veröffentlichte), sollten behutsam in die Reihe "William Turner" integriert werden. Einen ersten Ansatz dazu findet sich in Kapitel 6, in dem Kapitän Excom von seiner Zeit auf der Thunderbolt erzählt.

Ihr Kuebler Verlag